Das Verlangen nach Drogen
 
Der Drogenkonsum bei Jugendlichen ist seit Jahren im Focus der Medien. So erscheinen immer wieder Berichte über Einzelschicksale von opiatabhängigen Jugendlichen oder Horrormeldungen über den Ecstasykonsum in Diskotheken. Es entsteht ein Bild von Jugendlichen, die immer mehr und häufiger zu Drogen greifen.
Die Zahl der Drogenkonsumenten steigt dramatisch zu.
Die Drogengefährdung ist besonders hoch im jugendlichen Alter zwischen 12 bis 18 Jahren. In dieser Zeit sind die Neugier und die Lust am Experimentieren am stärksten ausgeprägt.
 
Was sind Drogen und was ist ihr Risiko?
Drogen sind Suchtmittel, deren natürliche bzw. chemische Substanzen mehr oder weniger langfristig psychisch und meist auch körperlich abhängig machen.
Es gibt legale Drogen wie Alkohol , Zigaretten und Medikamente, die abhängig machen, sowie illegale Drogen wie zum Beispiel Cannabis (Hanf) in Form von Haschisch (gepresstes Harz) oder als Marihuana (getrocknete Blätter), Ecstasy (Amphetamine), Heroin (Opiate), Kokain usw. Illegal sind diese Drogen, weil ihr Besitz und ihre Weitergabe bzw. ihr Verkauf nach dem Betäubungsmittelgesetz strafbar sind.
Der Konsum von Drogen bietet hier trügerische Möglichkeiten, zum Beispiel mit Haschisch-Joints zu entspannen und innerlich "abzudriften", mit Aufputschmitteln oder Ecstasy dem Leistungsdruck standzuhalten oder Nächte durchzutanzen, sich mit Alkohol einen Rausch anzutrinken und mutig zu werden, mit Zigaretten "cool" zu bleiben usw. In manchen Gruppen gilt das "Kampftrinken" sogar als Einstand in die Männlichkeit, während Mädchen eher zu Tabletten greifen, um ihrem Wunschbild von sich selbst gerecht werden zu können.

Die Bereitschaft, Drogen zu nehmen, beginnt häufig in der Pubertätskrise. Diese Zeit gehört zu den schwierigen Abschnitten im menschlichen Leben. Man ist kein Kind mehr, aber auch noch nicht erwachsen. Man ist in einem Übergangsstadium. Der eigene Körper, die eigene Seele, das ganze Leben werden auf einmal unsicher. In diesem Alter werden auch die Weichen für das zukünftige Leben gestellt: Schulabschluß, Übertritt in eine andere Schule, Eintritt in das Berufsleben. Freundschaften werden jetzt wichtiger als die Familie. Dazu kommen noch die Veränderungen des Körpers, die beunruhigenden sexuellen Gefühle, die größer werdenden Anforderungen der Umwelt. Die Haltungen der Erwachsenen sind widersprüchlich. Der Jugendliche ist unsicher.

 
Probleme
Probleme
· Jedes Jahr sterben 100 000 Bundesbürger an den Folgen des Tabakkonsums
· Das Rauchen erhöht die Gefahr an Krebs zu erkranken oder an einem Herzinfarkt zu erleiden.
· Das Rauchen schadet nicht nur den Rauchern selber sondern auch den Mitmenschen.
· Das grösste Problem stellt jedoch die Werbung für legale Drogen an Litfasssäulen, in Einkaufszentren, in der Nähe von Schulen, im Kino und in Fernsehfilmen dar. Die Werbung für ein Produkt, das zwar legal verkauft wird, jedoch bei bestimmungsgemässem Gebrauch in höchsten Masse gesundheitsschädlich und abhängigkeitserzeugend ist, stellt ein gravierendes gesellschaftliches Problem dar.


Probleme des Aufhörens
· Man ersetzt den Griff zu Zigaretten durch den Griff zu Süssigkeiten
· Viele Menschen, die das Rauchen aufgeben, kämpfen danach gegen überflüssige Pfunde.
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